Mangelnde Soft Skills – einer der Hauptgründe für Bewerbungsablehnung

In den meisten Stellenbeschreibungen sind sie ausdrücklich gefragt, werden also selten selbstverständlich mitgebracht.  Personaler und Karriereexperten räumen den Soft Skills und der Empathie eine immer größer werdende Bedeutung ein. 

Bitkom Research hat im Auftrag des Münchner Start-ups und HR-Softwareentwicklers Personio deutschlandweit rund 300 Personalverantwortliche aus kleinen, mittleren und großen Unternehmen nach den Ablehnungsfaktoren bei Bewerbungen befragt. Das Ergebnis der Studie:

- Fehlende Sympathie nannten 75 Prozent der Befragten

- zu schlechte Soft Skills 70 Prozent.

Dazu muss man wissen, Karrieren bestehen zu 60% aus Bekanntheit, zu 30% aus Image und nur zu 10% aus Fachwissen. Soft Skills prägen Ihr Image. Und Ihr Image strahlt in Ihre Bekanntheit hinein. Somit sind fehlende Sympathie und mangelnde Soft Skills Karrierekiller. 


Was sind Soft Skills überhaupt und wie kann man sie erlernen? 


Unter Soft Skills versteht man die

  • Persönliche Kompetenz

  • Soziale Kompetenz

  • Methodische Kompetenz

Mit Blick auf den Businessbereich gehören dazu:

  • Kommunikationsfähigkeit

  • Charisma

  • Belastbarkeit

  • Empathie

  • Flexibilität

  • Interkulturelle Kompetenz

  • Anpassungsfähigkeit

  • Präsentationsstärke

  • Durchsetzungsvermögen


Das ist eine ganze Menge, die da von uns gefordert wird und natürlich sind wir nicht in allen Bereichen gleichermaßen kompetent. Die eine oder andere Fähigkeit ist je nach Branche und Position mehr oder weniger relevant.  Das sollte man im jeweiligen Fall unter die Lupe nehmen.


Was jedoch wichtig ist, ist zum einen Bewusstsein für Soft Skills zu haben und die eigenen Kompetenzen zu zeigen. Zum anderen die Bereitwilligkeit, den Mangel zu erkennen und an diesem zu arbeiten.

Sie fragen sich: „wie und wann soll ich das noch machen?“ Das ist gar nicht so schwer. Es gilt mit einem Coach herauszufinden, was bei Ihnen gut ausgeprägt ist und was ein wenig Update oder Unterstützung bedarf. Einmal erkannt, gibt es dazu konkrete Handlungsempfehlungen, die in den Alltag integriert werden. Und dann heißt es natürlich üben, üben, üben, bis es in Fleisch und Blut übergegangen ist und Sie ein sympathischer, begehrter Kandidat sind. 

Beispiel: 

Oftmals liegt ein Problem an der Kommunikationsfähigkeit, was für eine Führungspersönlichkeit essentiell ist. Gemeinsam analysieren wir Situationen, die Auswirkung, gehen in Perspektivwechsel und erarbeiten Vorgehensweisen zur Verbesserung und klareren Kommunikation. 

Zur Kommunikation gehören nicht nur das gesprochene Wort, sondern Ihre Körpersprache, Ihr Auftreten, Ihr Erscheinungsbild, um nur 3 zu nennen. 

Es ist wichtig, sich dessen gewahr zu werden und auf sich und den Gesprächspartner/das Team zu achten, genau hinzuhören und hinzuschauen. Sie werden sehen, wie schnell sich Kommunikation und das Miteinander verbessern.

Fazit: 

Soft Skills sind – neben den fachlichen Qualifikationen – eine wichtige Voraussetzung für beinah jeden Job und essentiell für Ihre Karriere. Davon profitieren Sie beruflich und privat, Ihr Team und natürlich Ihr Arbeitgeber. 

Mehr über die Studie und die 8 Gründe einer Jobabsage finden Sie hier: https://www.capital.de/karriere/8-gruende-fuer-die-jobabsage

Britta Balogh